Social Bookmarks

Share |

Mitgliedschaften u.a.

Mitglied im Anwaltsverein
Datev-Mitglied
In Focus 24/2000 wurde eine Liste von 26 empfohlenen Anlegeranwälten veröffentlicht, zu denen damals bereits Wilhelm Lachmair zählte.
Empfohlene Wirtschaftskanzlei für Kapitalanlagerecht

Geschädigt?

Kontaktieren Sie uns:
Per Telefon: 089/216 333-0
Per Fax: 089/21 63 33 - 31
Per eMail: info(at)ra-lachmair.de
Per Online-Formular

Erstberatung:
Erstberatung für Geschädigte

Suchen

Weitere Angebote

Alles neu macht der Mai?

Der Bundesgerichtshof entscheidet voraussichtlich am 16.05.2006 über die Umsetzung der Vorgaben des Europäischen Gerichtshofes ins deutsche Recht.

München, den 10.05.2006. Mit der Presseerklärung 71/2006 hat der Bundesgerichtshof bekannt gegeben, daß am 16.05.2006 über neun Verfahren zur Finanzierung von Schrottimmobilien verhandelt werden soll. Konkret betroffen sind wohl vor allem Badenia-Geschädigte. Nach der Ankündigung des Termins ist jedoch davon auszugehen, daß sich das höchste deutsche Zivilgericht grundsätzlich dazu äußert, wie die Vorgaben in Deutschland umgesetzt werden sollen, die der Europäische Gerichtshof mit seinen Urteilen vom 25.10.2005 machte. Wir berichteten hierüber bereits mehrmals in der Vergangenheit (siehe Die Karten sind neu gemischt und Botschaft aus Luxemburg).

Größte Bedeutung dürften die kommenden Urteile daher für all die Geschädigten besitzen, denen eine Schrottimmobilie an ihrem Arbeitsplatz oder in einer Privatwohnung gleich zusammen mit dem erforderlichen Kredit angeboten wurde.

Die Verfahren, über die jetzt verhandelt und entschieden werden soll, waren beim Bundesgerichtshof allein im Hinblick auf die anstehenden Entscheidungen der Richter in Luxemburg ausgesetzt worden. Das zeigt zwar, welche Bedeutung man dem Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof auch in Karlsruhe beigemessen hat - Rückschlüsse auf den Inhalt der kommenden Urteile sind daraus aber nicht möglich. Auch der Pressemitteilung selbst ist dazu wie üblich nichts zu entnehmen.

Sobald uns hier weitere Erkenntnisse vorliegen, werden wir selbstverständlich darüber berichten. Bis auf weiteres erachten wir aber eine gewisse Zurückhaltung für angebracht, da der für alle besagten Verfahren zuständige XI. Zivilsenat am Bundesgerichtshof es in unseren Augen in der Vergangenheit immer wieder schaffte, einseitig die Interessen der Kreditwirtschaft zu schützen. So mußten wir erst vor kurzem darüber berichten, daß eben jener Senat eine Rechtsprechung zugunsten der Banken korrigierte, die zuvor zu einer deutlichen Verbesserung des Verbraucherschutzes geführt hatte (siehe April, April!).